Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine schonende Methode zur natürlichen Vergrößerung und Formverbesserung der Brust. Dabei wird körpereigenes Fett aus geeigneten Körperregionen entnommen, aufbereitet und gezielt in die Brust transplantiert.
Dank moderner Techniken können pro Brust bis zu 500 cc Eigenfett gleichmäßig eingebracht werden, von denen ein großer Teil dauerhaft einheilt. In der Regel lässt sich so eine Vergrößerung um ein bis zwei Körbchengrößen erzielen – ganz ohne Implantate, sichtbare Narben oder das Risiko einer Kapselfibrose.
Die Methode eignet sich besonders für Frauen mit ausreichenden Fettdepots, die sich ein natürliches Ergebnis wünschen oder Asymmetrien ausgleichen möchten. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach wenigen Wochen und bleibt langfristig erhalten.
OP-Fakten: Brustvergrößerung mit Eigenfett
| OP-Dauer | 1,5 Stunden |
|---|---|
| Anästhesie | Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | ambulant; ggf. 1 Nacht stationär |
| Rekonvaleszenz | 7 Tage |
| Sonstiges | Keinen Sport für 6 Wochen |
Eignung & Voraussetzungen
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine natürliche Methode zur Volumenvergrößerung und Formkorrektur der Brust. Entscheidend ist, dass ausreichend körpereigenes Fett für die Transplantation zur Verfügung steht.
- Es muss genügend Spendermaterial in Form von Fettpolstern vorhanden sein.
- Bei sehr schlanken Patientinnen ist der Eingriff meist nicht möglich, da häufig nicht ausreichend Fettgewebe vorhanden ist.
- Die Methode eignet sich zum Ausgleich von Volumenunterschieden oder angeborenen Asymmetrien.
- Auch eine Rekonstruktion der Brust, zum Beispiel nach Brustkrebs, ist mit Eigenfett möglich.
Ablauf & Behandlungsdauer
Für die Brustvergrößerung mit Eigenfett wird zunächst Fettgewebe durch eine schonende Fettabsaugung gewonnen. Die Entnahmestellen werden vor der Operation gemeinsam festgelegt. Häufig erfolgt die Liposuktion im Bauch-, Taillen- oder Oberschenkelbereich.
Unmittelbar nach der Fettabsaugung wird das gewonnene Fettgewebe aufbereitet. Dabei werden bindegewebige Bestandteile entfernt und die wässrige Tumeszenzlösung abgetrennt, sodass reines Eigenfett für die Transplantation zur Verfügung steht.
Um das Fett gezielt vor und hinter dem Drüsenkörper zu platzieren, werden zunächst entsprechende Logen vorbereitet. Hierfür kommen speziell entwickelte Instrumente zum Einsatz. Das Eigenfett wird anschließend fächerförmig und flächig über wenige Millimeter kleine Inzisionen in die Brust eingebracht. Dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung in gut durchbluteten Gewebeschichten ermöglicht, was entscheidend für die Einheilung der Fettzellen ist.
Pro Brust und Eingriff können – abhängig von der Technik – bis zu 500 ml Fettgewebe transplantiert werden. Da nicht das gesamte Fett dauerhaft einheilt, kann der Eingriff bei Bedarf mehrfach wiederholt werden, um das gewünschte Volumen schrittweise aufzubauen. Die Narben sind mit etwa 4 mm sehr klein und in der Regel kaum sichtbar. Die Fäden werden nach etwa 7 bis 10 Tagen entfernt.
Ergebnis & Nachsorge
Das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung mit Eigenfett entwickelt sich schrittweise über mehrere Wochen. Sowohl die verwendete Technik als auch die individuelle Einheilung des Fettgewebes beeinflussen das erreichbare Volumen.
- Dank der modernsten „dualevel+“-Technik können durchschnittlich bis zu 500 cc Fettgewebe pro Brust gleichmäßig verteilt werden. Von dieser Menge heilen in der Regel mehr als 300 cc pro Seite dauerhaft ein.
- Meist wird die Brust durch die Eigenfetttransplantation um ein bis zwei Körbchengrößen dauerhaft vergrößert.
- Als Faustregel gilt: Direkt nach der Operation erscheint das Volumen größer, nach etwa zwei Wochen reduziert es sich sichtbar, und nach rund sechs Wochen ist das Endergebnis erreicht.
- In den ersten Tagen und Wochen nach dem Eingriff ist die Brust geschwollen und fühlt sich angespannt an.
- Die Schmerzen sind meist gering und vergleichbar mit Muskelkater. Hämatome an der Brust bilden sich im Verlauf der nächsten Wochen vollständig zurück.
- Für sechs Wochen darf kein komprimierender BH getragen werden.
- Für 48 Stunden wird ein wärmender, circulärer Watteverband angelegt.
- Körperliche Schonung wird für etwa eine Woche empfohlen. Sport und intensive körperliche Belastungen sollten für mindestens sechs Wochen vermieden werden.
- In den ersten Tagen sollte auf entzündungshemmende Medikamente verzichtet werden, da sie die Einheilung der Fettzellen beeinträchtigen können.
Grenzen & Risiken
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine schonende Methode, unterliegt jedoch natürlichen biologischen Grenzen.
- Etwa 30–50 % des transplantierten Fettgewebes werden vom Körper wieder abgebaut.
- Dauerhaft heilen in der Regel etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Fettzellen ein.
- Das nach etwa 6 Wochen vorhandene Volumen bleibt dauerhaft bestehen.
- Die Brust kann meist um ein halbes bis ein ganzes Körbchen vergrößert werden, häufig auch bis zu ein bis zwei Körbchengrößen.
- Für sehr große oder extreme Vergrößerungen sind Implantate notwendig.
- Das eingeheilte Fett verhält sich wie normales Körperfett und kann sich bei Gewichtszu- oder -abnahme entsprechend verändern.
- Eine Kapselfibrose, wie sie bei Implantaten auftreten kann, ist bei dieser Methode nicht möglich.
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Durch die Behandlung mit Eigenfett kann die Brust um eine halbes bis ganzes Körbchen vergrößert werden. 30 – 50 % des injizierten Eigengewebes werden wieder vom Körper abgebaut. Die Operation kann jedoch mehrfach wiederholt werden. Für extreme Vergrößerungen müssen in jedem Fall Implantate eingesetzt werden.
Bei sehr schlanken Patientinnen ist die Eigenfett-Transplantation meist nicht möglich, da bei diesen häufig für die Transplantation nicht genügend Fettpolster vorhanden sind.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett durch Unterspritzung ist eine schonende Alternative zur Vergrößerung mit Implantaten. Die Möglichkeit für die Entstehung einer Kapselfibrose besteht hierbei nicht. Anders als bei einer Brustvergrößerung mit Silikon entstehen keine sichtbaren Narben. Asymmetrien können schonend ausgeglichen werden. Zusätzlich werden störende Fettpolster beseitigt.
Die Fettzellen sind erst nach etwa zwei Wochen gut eingeheilt, so dass für diese Zeit auf Sport verzichtet werden sollte.
Grundsätzlich sollte die Stillfähigkeit nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett erhalten bleiben.
Die meisten Zellen sind nach 5-7 Tagen eingeheilt. Zu diesem Zeitpunkt sind diese jedoch noch sehr verletzlich, so dass Scherkräfte durch übermäßige Bewegungen im Schultergürtelbereich vermieden werden sollten.
Die Narben beim Lipotranfer sind nur ca. 4 mm lang und kaum sichtbar.
Wie beim Mommy Makeover kann grundsätzlich auch die Liposuction und Eigenfett-Transplantation in die Brüste mit Eingriffen im Bauch, Gesichts- oder auch Arm- und Beinbereich kombiniert werden.
Etwa die Hälfte bis zwei Drittel des frei transplantierten Fettgewebes heilen dauerhaft ein.
Das nach 6 Wochen vorhandene Volumen verbleibt dauerhaft. Die regenerative Potenz der Stammzellen aus dem Fett kann durch Hinzugabe von Wachstumsfaktoren aus dem Plättchen reichen Plasma (PRP) erhöht werden.
Die eingeheilten Fettzellen verbleiben dauerhaft und können sich bei Gewichszunahme vergrößern und Gewichtsverlust verkleinern.
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