Brustvergrößerung mit Eigenfett, die natürliche Alternative zu Silikon - Dr. Armin Rau

BRUSTVERGRÖSSERUNG MIT EIGENFETT

Die natürliche Alternative zu Silikon

Eine elegante Möglichkeit zur sanften Brustvergrößerung besteht in der Eigenfett-Transplantation. Bei diesem Lipotransfer wird Fettgewebe an überschüssigen Fettpolstern schonend abgesaugt und nach entsprechender Aufbereitung fächerförmig und flächig vor und hinter dem Drüsenkörper über jeweils eine kleine Inzision eingebracht.

Durch neueste Modifizierungen bei der Technik der Fettgewebsgewinnung und -aufbereitung wie auch Transplantation hat sich die Einheilrate um ein Vielfaches erhöht. So können etwa die Hälfte bis zwei Drittel des transplantierten Fettgewebes dabei dauerhaft im Empfängergebiet der Brust einwachsen. Wichtig dabei ist das Einbringen in eine gut durchblutete Umgebung, damit die frei transplantierten Fettzellen wieder an der Durchblutung im Empfängergebiet Anschluss finden.

Pro Brust und Operation können so bis zu 500 ml Fettgewebe transplantiert werden. Je nach gewünschter Größenveränderung kann der Eingriff auch mehrfach wiederholt werden.

Volumenunterschiede oder angeborene Asymmetrien können durch die Eigengewebstransplantation ausgeglichen werden. Auch zur Rekonstuktion nach Brustkrebs kann Eigenfettgewebe transplantiert werden.

Was sind die Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Für eine Eigenfett Transplantation mit Eigenfett muss genügend Spendermaterial vorhanden sein.

Um welches Volumen können Brüste mit Eigenfett vergrößert werden?

Beim „frei-Hand“ Einbringen mit Spritzen und Kanülen ist die Transplantationsmenge auf ca. 250 cc ( netto ca. 150 cc ) limitiert.
Dank modernster „dualevel+“ – Technik können durchschnittlich 500 cc pro Brust gleichmäßig verteilt werden. Hiervon können meist mehr als 300 cc / Seite einheilen.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Eigenfett ab?

Für die Brustvergrößerung mit Eigenfett muss zunächst Fettgewebe gewonnen werden. Die Körperpartien, an denen Sie die Fettabsaugung vornehmen lassen, werden gemeinsam mit Ihnen vor der OP festgelegt. Meist wird die Liposuktion im Bauch-, Taillen- und Oberschenkelbereich durchgeführt (Lesen Sie hier mehr über die Methode der Fettabsaugung).

Unmittelbar nach der Liposuktion wird das abgesaugte Fett von bindegewebigen Fasern gereinigt und von der wässrigen Tumeszenzlösung getrennt, so dass reines Körperfett für die Transplantation zur Verfügung steht.

Um sicherzustellen, dass das Fett nicht in den Drüsenkörper, sondern jeweils davor und dahinter eingebracht wird, erfolgt zunächst die entsprechende Präparation von Logen mit eigens dafür entwickelten, hochspezialisierten Instrumenten. Für die Infiltration in die Brust wird das Eigenfett über jeweils einen wenige Millimeter kleinen Schnitt fächerförmig in die Brust eingebracht. Es bleibt eine kaum sichtbare Narbe zurück. Die Fäden an den kleinen Inzisionen im Spender- und Empfängerbereich werden nach 7-10 Tagen entfernt.

Was ist nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett zu beachten?

Im Anschluss an die Operation bekommt die Patientin einen wärmenden circulären Watteverband für 48 h angelegt. Für eine Woche sollte man sich körperlich schonen und für 6 Wochen Sport und intensive körperliche Anstrengungen vermeiden. Die Operation ist mit nur geringem Schmerzmittelbedarf verbunden. Lediglich im Bereich der Spenderareale ist nach dem Eingriff mit muskelkaterartigem Schmerz zu rechnen. Da es sich in den ersten Tagen um die so genannte entzündliche Wundheilungsphase handelt, sollte auf den Einsatz von entzündungshemmenden Medikamenten (NSAR), wie z. B. Voltaren, Ibuprofen, Aspirin und Paracetamol, verzichtet werden: Dadurch könnte die neue Blutgefäßversorgung und somit die Einheilrate verringert werden. Geeignet sind Analgetika wie Novalminsulfat (Novalgin) und/oder Tramadol.

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Mit welchem Ergebnis kann man nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett rechnen?

In den ersten Tagen und Wochen nach dem Eingriff ist die Brust noch geschwollen und fühlt sich etwas angespannt an. Die Schmerzen halten sich jedoch in Grenzen und sind mit einem Muskelkater vergleichbar. Hämatome an der Brust verschwinden in den folgenden Wochen gänzlich.

Für 6 Wochen darf kein komprimierender BH getragen werden.

Als „Faustregel“ kann man sagen, dass unmittelbar nach der Operation eine Vergrößerung besteht, wie wenn man den Eingriff zweimal wiederholt, und nach zwei Wochen, wie wenn man den Eingriff einmal wiederholt. Nach ca. 6 Wochen ist das Endergebnis erreicht.

Meist wird die Brust um ein bis zwei Körbchengrössen dabei dauerhaft vergrößert

Wie lange hält die Brust mit Eigenfett?

Etwa die Hälfte bis zwei Drittel des frei transplantierten Fettgewebes heilen dauerhaft ein.

Das nach 6 Wochen vorhandene Volumen verbleibt dauerhaft. Die regenerative Potenz der Stammzellen aus dem Fett kann durch Hinzugabe von Wachstumsfaktoren aus dem Plättchen reichen Plasma (PRP) erhöht werden.

Die eingeheilten Fettzellen verbleiben dauerhaft und können sich bei Gewichszunahme vergrößern und Gewichtsverlust verkleinern.

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Telefon:040 – 4606 3344
E-Mail:
Dr. Armin Rau - Mitglied bei der deutschen Gesellschaft für Senologie
Dr. Armin Rau - Mitglied der GACD
Dr. Armin Rau - Mitglied der American Society of Plastic Surgeons (ASP)
Dr. Armin Rau - Mitglied der deutschen Plastischen Chirurgen Vereinigung

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    Kurze Information zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

    OP-Dauer1,5  Stunden
    AnästhesieVollnarkose
    Klinikaufenthaltambulant; ggf. 1 Nacht stationär
    Rekonvaleszenz7 Tage
    SonstigesKeinen Sport für 6 Wochen

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    Durch die Behandlung mit Eigenfett kann die Brust um eine halbes bis ganzes Körbchen vergrößert werden. 30 – 50 % des injizierten Eigengewebes werden wieder vom Körper abgebaut. Die Operation kann jedoch mehrfach wiederholt werden. Für extreme Vergrößerungen müssen in jedem Fall Implantate eingesetzt werden.

    Bei sehr schlanken Patientinnen ist die Eigenfett-Transplantation meist nicht möglich, da bei diesen häufig für die Transplantation nicht genügend Fettpolster vorhanden sind.

    Die Brustvergrößerung mit Eigenfett durch Unterspritzung ist eine schonende Alternative zur Vergrößerung mit Implantaten. Die Möglichkeit für die Entstehung einer Kapselfibrose besteht hierbei nicht. Anders als bei einer Brustvergrößerung mit Silikon entstehen keine sichtbaren Narben. Asymmetrien können schonend ausgeglichen werden. Zusätzlich werden störende Fettpolster beseitigt.

    Die Fettzellen sind erst nach etwa zwei Wochen gut eingeheilt, so dass für diese Zeit auf Sport verzichtet werden sollte.

    Grundsätzlich sollte die Stillfähigkeit nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett erhalten bleiben.

    Die meisten Zellen sind nach 5-7 Tagen eingeheilt. Zu diesem Zeitpunkt sind diese jedoch noch sehr verletzlich, so dass Scherkräfte durch übermäßige Bewegungen im Schultergürtelbereich vermieden werden sollten.

    Die Narben beim Lipotranfer sind nur ca. 4 mm lang und kaum sichtbar.

    Wie beim Mommy Makeover kann grundsätzlich auch die Liposuction und Eigenfett-Transplantation in die Brüste mit Eingriffen im Bauch, Gesichts- oder auch Arm- und Beinbereich kombiniert werden.

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