Brustvergrößerung mit Eigenfett in Hamburg Eppendorf

Die natürliche Alternative zu Silikon

Eine weitere Möglichkeit zur schonenden Brustvergrößerung besteht in der Eigenfett-Transplantation. Dabei wird Fettgewebe an überschüssigen Fettpolstern schonend abgesaugt und nach entsprechender Aufbereitung fächerförmig und flächig vor und hinter dem Drüsenkörper über kleine Schnitte eingebracht. 

Etwa die Hälfte bis zwei Drittel des transplantierten Fettgewebes können dabei dauerhaft im Empfängergebiet der Brust einwachsen. Wichtig dabei ist das Einbringen in eine gut durchblutete Umgebung, damit die frei transplantierten Fettzellen wieder an der Durchblutung im Empfängergebiet Anschluss finden.

Pro Brust und Operation können so ca. 150 ml bis 250 ml Fettgewebe transplantiert werden. Je nach gewünschter Größenveränderung kann der Eingriff auch mehrfach wiederholt werden.

Volumenunterschiede oder angeborene Asymmetrien können durch die Eigengewebstransplantation ausgeglichen werden. Auch zur Rekonstuktion nach Brustkrebs kann Eigenfettgewebe transplantiert werden. 

 

Ablauf der Operation

Für die Brustvergrößerung mit Eigenfett muss zunächst Fettgewebe gewonnen werden. Die Körperpartien, an denen Sie die Fettabsaugung vornehmen lassen, werden gemeinsam mit der Patientin vor der OP festgelegt. Meist wird die Liposuktion im Bauch-, Taillen- oder Oberschenkelbereich durchgeführt (Lesen Sie hier mehr über die Methode der Fettabsaugung).

Unmittelbar nach der Liposuktion wird das abgesaugte Fett mehrfach gereinigt und gefiltert, bis reinstes Körperfett zurück bleibt. 

Für die Injektion in die Brust wird das Eigenfett über jeweils wenige Millimeter kleine Schnitte fächerförmig in die Burst eingebracht. Es bleiben kaum sichtbare Narben zurück. 

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Ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett das Richtige für Sie?

Durch die Behandlung mit Eigenfett kann die Brust um eine halbes bis ganzes Körbchen vergrößert werden. 30 – 50% des injizierten Eigengewebes werden wieder vom Körper abgebaut. Die Operation kann jedoch mehrfach wiederholt werden. Für extreme Vergrößerungen müssen in jedem Fall Implantate eingesetzt werden.

Bei sehr schlanken Patientinnen ist die Eigenfett-Transplantation meist nicht möglich, da bei diesen häufig für die Transplantation nicht genügend Fettpolster vorhanden sind. 

Welche Vorteile gibt es bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett durch Unterspritzung ist eine schonende Alternative zur Vergrößerung mit Implantaten. Die Möglichkeit für die Entstehung einer Kapselfibrose besteht hierbei nicht. Anders als bei einer Brustvergrößerung mit Silikon entstehen keine sichtbaren Narben. Asymmetrien können schonend ausgeglichen werden. Zusätzlich werden störende Fettpolster beseitigt.

Das Ergebnis nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett

In den ersten Tagen und Wochen nach dem Eingriff ist die Brust noch geschwollen und fühlt sich etwas angespannt an. Die Schmerzen halten sich jedoch in Grenzen und sind mit einem Muskelkater vergleichbar. Hämatome an der Brust verschwinden in den folgenden Wochen gänzlich. 

Für 6 Wochen darf kein komprimierender BH getragen werden. 

 

Als „Faustregel“ kann man sagen, dass unmittelbar nach der Operation eine Vergrößerung besteht, wie wenn man den Eingriff zweimal wiederholt und nach zwei Wochen, wie wenn man den Eingriff einmal wiederholt. Nach ca. 6 Wochen ist das Endergebnis erreicht.

Kurze Information zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

OP-Dauer1,5  Stunden
AnästhesieVollnarkose
Klinikaufenthalt 1 Nacht
Rekonvaleszenz7 Tage
SonstigesKeinen Sport für 6 Wochen

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