Brustvergrößerung mit Implantaten: Warum die Oberfläche entscheidend ist

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Bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten spielt die Oberfläche der Implantate eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst sowohl die Verträglichkeit als auch mögliche Reaktionen des Körpers.

Dr. Armin Rau erklärt, dass sich die Implantattechnologie in den letzten Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt hat.

Früher verwendete glattwandige Implantate

Vor etwa 20 Jahren wurden häufig glattwandige Implantate eingesetzt. Diese enthielten im Gel einen Weichmacher. Dadurch konnte es passieren, dass Gelbestandteile durch die Implantathülle hindurchtraten.

Diese Implantate führten zudem häufiger zu einer sogenannten Kapselfibrose. Dabei bildet der Körper eine Hülle um das Implantat, die sich verhärten und zusammenziehen kann.

Entwicklung hin zu grobtexturierten Implantaten

Um das Risiko einer Kapselfibrose zu reduzieren, entwickelte die Industrie grobtexturierte Implantate. Diese besitzen eine angeraute Oberfläche, die die Reaktion des Gewebes beeinflussen sollte.

Laut Dr. Armin Rau konnte dadurch die Häufigkeit einer Kapselfibrose reduziert werden. Die Oberflächenstruktur spielte dabei eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Implantattechnik.

Aktueller Stand: feintexturierte Implantate

Im Zusammenhang mit grobtexturierten Implantaten wurden in der Vergangenheit seltene Fälle eines Lymphdrüsenkrebses beobachtet. Aus diesem Grund werden heute feintexturierte Implantate bevorzugt eingesetzt.

Diese sollen das Risiko solcher Komplikationen möglichst vermeiden und stehen aktuell im Mittelpunkt moderner Implantatwahl.

Fazit zur Entwicklung der Implantatoberflächen

Die Entwicklung von glattwandigen über grobtexturierte bis hin zu feintexturierten Implantaten zeigt, wie sich die Brustvergrößerung technisch weiterentwickelt hat. Ziel ist es immer, Sicherheit und Verträglichkeit für die Patientinnen zu verbessern.

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