Unterlidkorrektur in Hamburg Eppendorf

Straffung von Tränensäcken und müder Augen

Die sog. Tränensäcke unter dem Auge entstehen durch erschlaffte Haut und Muskulatur sowie durch die Vorwölbung von Augenhöhlenfettgewebe. Dies kann man chirurgisch korrigieren.

Häufig führt lediglich ein Hautüberschuss an den Unterliedern – ähnlich wie bei den Schlupflidern im Oberlidbereich – zu einem müden Erscheinungsbild. Hierbei kann das überschüssige Hautgewebe über einen Schnitt entlang der Wimpernkante am Unterlid entfernt werden.

Bei der Unterlidkorrektur wird der Hautüberschuss sparsam entfernt und vor allem vordrängendes Fettgewebe abgetragen oder über den knöchernen Augenhöhlenunterrand verteilt. Dafür wird die Haut knapp unterhalb des Wimpernrandes und zur Seite hin im Verlauf der Lachfalten durchtrennt. Die dadurch entstehende Narbe ist später kaum sichtbar.

Sollte eine Entfernung von Hautüberschüssen nicht notwendig sein und lediglich eine Fettgewebsentfernung ausreichen, kann das Unterlid vom Auge abgehoben und die Lidkorrektur ohne äußeren Schnitt von der Innenseite des Lides aus durchgeführt werden. Hierbei ist die spätere Narbe nahezu unsichtbar.

Was sollte vor der Operation beachtet werden?

Wie bei allen Operationen sollten vor einer Lidplastik keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden. Auch die Einnahme von augenscheinlich harmlosen Präparaten, wie Arnica und Wobenzym, kann die Blutungsneigung verstärken. Sinnvoll vor und nach operativen Eingriffen im Kopfbereich kann die Durchführung von Lymphdrainage sein.

Wann ist man nach einer Lidplastik wieder gesellschaftsfähig?

Je nach individueller Wundheilung sind Schwellung und Blutergüsse unterschiedlich stark ausgeprägt. Vor allem bei jüngeren Patienten können nach 10 Tagen kaum noch Operationsfolgen sichtbar sein. Ratsam ist es, keine wichtigen Termine für etwa 14 Tage nach dem Eingriff einzuplanen, da für diesen Zeitraum noch Schwellungen und Hämatome sichtbar sein können.

Welche Risiken für Komplikationen bestehen bei einer Unterlidplastik?

Bei der unsachgemäßen Durchführung einer Unterlidplastik besteht die Gefahr, dass die Lidkante zu weit nach unten gezogen wird. Dies nennt man ein Ektropium. Diese unerwünschte Komplikation kann durch eine so genannte laterale Kanthopexie behoben werden. Dabei wird das äußere Lidbändchen mit einer Naht an der äußeren knöchernen Augenhöhle fixiert.

Kurzinformation zur Unterlidkorrektur

Behandlungsdauer45-60 Minuten
BetäubungLokalanästhesie + Dämmerschlaf (wenn gewünscht)
Gesellschaftsfähigca. 2 Wochen
SportNach ca. 6 Wochen

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